Konzer Imker bei Honigprämierung ausgezeichnet

Der Imkerverband Rheinland e.V. schreibt jedes Jahr eine Honigprämierung für seine rund 9.000 Mitglieder aus, um die Vielfalt und Spitzenqualität der Honige zu dokumentieren. Jeder teilnehmende Imker kann bis zu zwei unterschiedliche Honige einreichen. Diese wurden im Labor des DLR/Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen analysiert und von einer ehrenamtlichen Expertenkommission von Honigsachverständigen der Imkerverbände Rheinland, Rheinland-Pfalz und Nassau anhand genau festgelegten Richtlinien des Deutschen Imkerbundes beurteilt.
Neben Verkaufsaufmachung, Sauberkeit, Konsistenz, Geruch und Geschmack wurden auch Wassergehalt, Naturbelassenheit, Enzymaktivität sowie weitere Qualitätsparameter geprüft. Zudem kann bei einer Honigprobe eine eingehende mikroskopische Pollenanalyse durchgeführt werden, durch die ermittelt wird, welche Blütenpflanzen die Bienen besucht haben. Über das gesamte Pollenspektrum kann zudem die geografische Herkunft als „Echter Deutscher Honig“ belegt werden, die dem Käufer über die besonderen Qualitätsanforderungen hinaus die notwendige Sicherheit bringt, ein Spitzenprodukt aus der Region zu erwerben.
Bei der diesjährigen Honigprämierung wurden 121 Honige vom Imkerverband Rheinland e.V. mit der goldenen, silbernen oder bronzenen Medaille ausgezeichnet, darunter auch 6 Honige von 4 Mitgliedern des Bienenzuchtverein Konz und Umgebung 1907:

Teilnehmer mit 2 Honiglosen an der Prämierung:

Christian Reuter aus Trier
Arno Steitz aus Trier

 

Teilnehmer mit 1 Honiglos an der Prämierung:

Hochschulgruppe Bee.Ed der Uni Trier
Leitung Daniel Lindner
Alexander Steffes aus Kanzem

Von der emsigen Tätigkeit der Honigbienen profitieren alle Bürger – sei es nun direkt, indem sie „Echten Deutschen Honig“ genießen oder indem sie sich an der Schönheit und Vielfalt der Natur erfreuen. Ohne Bienen würden weite Bereiche von Landwirtschaft und Gartenbau ohne Ertrag bleiben. Etwa ein Drittel unserer Lebensmittel würde es ohne die Honigbiene nicht geben. Der ökologische Wert eines Bienenvolkes ist daher nicht an seiner Honigproduktion zu messen, sondern an seiner Bestäubungsleistung.